Es war das zweitletzte Heimspiel der Saison, welches die Könizerinnen letzten Sonntag gegen Volleya Obwalden antraten. In den ersten beiden Sätzen, waren es ganz klar die Spielerinnen aus Obwalden, welche im Spiel dominierten. Nach gut 50 Minuten stand es 0:2 für Obwalden. Um das Spiel nun noch drehen zu können war Agris Leitis und seinem Team klar, dass sie auch den dritten Satz verlieren würden, wenn sie nun nicht schleunigst etwas an ihrem Spiel ändern.
Mit viel Zuversicht und Wille starteten die Könizerinnen dann in den dritten Satz. Luisa Schwander, welche frisch eingewechselt wurde auf der Zuspielposition brachte frische Energie auf das Feld und verschaffte Köniz durch gelungene Service einen Vorsprung bereits zu Beginn des Satzes. Plötzlich waren auch die Annahmen stabiler, das Defensespiel wurde präziser und die Angriffe gelangen.
Der dritte Satz ging mit 25:17 an Köniz. Auch im vierten Satz konnten die Könizerinnen überzeugen und trotz anstrengenden und langen Ballwechsel, war das junge Team nicht zu stoppen. Beim Stand von 25:18, und somit dem Satzausgleich zum 2:2, war die Partie nun plötzlich wieder ausgeglichen.
Um den fünften und somit entscheidenden Satz für sich entscheiden zu können war klar, das bereits ab dem ersten Punkt alles Stimmen musste und man sich keinen "verschlafenen" Satzbeginn erlauben durfte. Entsprechend starteten die beiden Teams in den letzten Satz. Bereits der erste Punkt gelang den Könizerinnen durch einen Blockout-Punkt von Francine Marx. Diesen super Start wollte sich das Team aus Köniz nun auf keinen Fall mehr nehmen und es gelang ihnen sogar, sich einen klaren Vorsprung von 8:1 zu verschaffen. Auch nach dem Seitenwechsel, gelang es edelline Köniz weiter zu Punkten und dieses hart umkämpfte Spiel, schlussendlich für sich zu entscheiden.

Bericht: Céline Ackermann
Bild:  Urs Grütter